Feucht- oder Trockennahrung?

Feucht- oder Trockennahrung ? Haben Sie sich auch schon Ihre Gedanken gemacht ?

 

Die Antwort ist nicht schwierig. Oder haben Sie schon mal einen Wolf beobachtet, der sein Reh zuerst über einen Zaun hängt und tagelang wartet, bis seine Nahrung furztrocken ist?

 

 

Das Trockenfutter ist von, und für uns Menschen erfunden worden und sicherlich nicht im Sinne unserer geliebten Vierbeiner. Zugegeben ist das Trockenfutter sehr praktisch im Gebrauch, aber weit entfernt von artgerechter Nahrung.

Als das Trockenfutter in den 60er Jahren nach Europa kam, machte man die Hunde- und Katzenhalter darauf aufmerksam, dass man nicht länger als 3 Wochen ein Tier mit Trockennahrung ernähren sollte, weil es nicht artgerecht sei und den Hund/die Katze dehydriert. Die Trockennahrung solle lediglich eine Alternative zum Fleisch sein während man auf Reisen ist.

 

 

Leider hat sich aber durch die Bequemlichkeit der Menschheit und zum Leidwesen von Hunde &  Katze das Trockenfutter durchgesetzt.

Immer wieder kommt das Argument, dass Trockenfutter sehr wichtig wäre für die Zähne.


Unsere Vierbeiner haben aber Reisszähne und keine Molaren (Mahlzähne), wie wir Menschen.

Wie soll da den Zähnen geholfen werden? Die grösste Gefahr besteht höchstens darin, dass am oberen Teil der Reisszähnen das Trockenfutter hängen bleibt und sich erst recht Zahnstein bilden kann.    

 

Gönnen Sie Ihren Tieren richtiges Fleisch und die nötige Feuchtigkeit, die sie über die Nahrung zu sich nehmen können. Das Gebiss und der gesamte Verdauungstrakt eines Hundes, einer Katze ist auf Fleisch ausgerichtet und nicht für Getreide und tonnenweise Kohlenhydrate.

Ein Tier das nur Trockenfutter zu fressen bekommt, es ist ja vollumfänglich von seinem Herrchen und/oder Frauchen abhängig, müsste extrem viel Wasser trinken.

Es müsste mindestes das 8-10 fache an Wasser zu sich nehmen, damit es das relativ schwer verdauliche Trockenfutter im Bauch auch gut verarbeiten kann. Trockenfutter ist ein Konzentrat und hat zuwenig wichtige Feuchtigkeit drin, was für den Körper aber unerlässlich ist. Obwohl von unserem Gefühl her der Hund/die Katze viel trinken mag, schafft er/sie es kaum seinen nötigen Tagesbedarf an Wasser zu decken. Vor allem nicht dann, wenn er/sie täglich nur Trockenfutter fressen muss.

Stellen Sie sich einen 70 kg schweren Neufundländer-Rüden vor, der zu seiner Tagesration von einem Kilo Trockenfutter, einen 8-10 Liter grossen Bidon Wasser trinken müsste.

 

Die bekannten Probleme mit den Gelenken etc, die mit den Jahren auftreten können sind oft hausgemacht.

Ein Tier, dass zuwenig trinkt ist ständig am dehydrieren (am austrocknen), und hat durch den mangelnden Wasserhaushalt meist einen übersäuerten Organismus. Der Körper muss seine Organe stetig mit genügend Flüssigkeit versorgen. Bekommt der Körper zu wenig Wasser, holt er es aus seinen eigenen Reserven in der Knochenhaut, in den Gelenken, usw. Und dann sind wir erstaunt, wenn nach Jahren Probleme mit dem Bewegungsapparat auftreten? Eigentlich nachvollziehbar, wenn man sich mit der Thematik artgerechte Nahrung befasst.

 

Bei grösseren Rassen ist es meines Erachtens vertretbar, wenn man nicht nur mit Fleisch, sondern auch noch mit etwas Trockennahrung arbeiten will. Das ist immer noch viel besser, als wenn man nur mit Trockenfutter füttert. Und wenn es dann unbedingt Trockenfutter sein soll, dann doch bitte ein „Kaltgepresstes“.

 

Glücklicherweise gibt es in unserem Schweizerland hochwertige Produkte wie die naVita-Naturkost mit richtigem Fleisch wie auch die feinen Schlabi-Menüs (BARF)  von Besserfresser aus dem Emmental, die man nicht im Grosshandel finden kann.

 


Haben Sie schon mal die Deklarationen der bekanntesten Industrie-Futter unter die Lupe genommen?

Wenn Sie mir jetzt vielleicht sagen möchten, dass Ihre früheren Vierbeiner auch mit Trockenfutter gross und alt wurden.

Da kann ich Ihnen ein Stück weit Recht geben. Diese Hunde und Katzen hatten aber dazumal einfach Glück, dass Sie noch hochwertige Nahrung im Napf hatten. Die heutigen Produkte im Fachhandel halten nicht mehr das, was uns versprochen wird. Studieren Sie einmal die genaue Zusammensetzung auf Ihrer Futterpackung. Meist reicht es, wenn Sie die ersten 3 Inhaltsstoffe genauer unter die Lupe nehmen. Es ist nicht einfach eine Deklaration zu verstehen, aber Internet und Google helfen Ihnen dabei.


  • Geflügelmehl ???
  • Lignozellulose ???
  • Rübentrockenschnitzel ???
  • usw.



Was sind das für Inhaltsstoffe ? Googlen Sie mal in Internet und Sie erfahren mehr darüber